Gesundheitswesen

 

Spendenaktion für den Kauf eines Ultraschall Gerätes für das Centro de Salud in San Miguelito Region Rio San Juan

 

Der Städtepartnerschaftsverein Erlangen / San Carlos e.V. benötigt für den Kauf eines Ultraschall Gerätes in San MIguelito / Nicaragua Ihre Unterstützung.

San Miguelito ist ein kleine Stadt am Nicaragua See in der Nähe unserer Partnerstadt San Carlos. Das örtliche Krankenhaus (Centro de Salud) hat bisher nur unzureichende Möglichkeiten insbesondere Drüsenkrebs zu diagnostizieren. Patienten müssen deshalb in andere Gesundheitszentren überwiesen werden. Dies bedeutet, Verzögerungen bei den erforderlichen Behandlungen, bzw. zusätzliche Kosten für die ohnehin ärmlichen Einwohner der Gemeinde San Miguelito.

Information zum Projekt

 

 

 

Spendenaufruf für Gesundheitsprojekte in San Carlos

San Carlos, die kleine Stadt mit ca.12 Tausend Einwohnern, liegt im Süden von Nicaragua und ist seit 1990 Partnerstadt von Erlangen. Im Oktober 2005 sagte Erlangen auf der „Konferenz der europäischen Partnerstädte von San Carlos“ zu, sich als Medizinstadt in die Kooperation mit San Carlos einzubringen. Seitdem sind viele Projekte im Gesundheitsbereich realisiert worden.

Zur Gemeindeverwaltung San Carlos gehören neben dem Stadtkern noch 105 kleinere Ortschaften mit insgesamt 52 000 Einwohnern. Die ambulante Gesundheitsversorgung erfolgt in drei Gesundheitszentren, in denen auch Ärzte tätig sind und in 18 Gesundheitsposten, die von sehr gut ausgebildeten Pflegekräften geführt werden.

In den drei Gesundheitszentren können Akut-Erkrankungen und Unfälle ausreichend gut erstversorgt werden, während die Gesundheitsposten eher Aufgaben der Prävention erfüllen. Eine Verlegung von Schwerkranken in das Hospital in San Carlos erfolgt in der Regel unter schwierigsten Bedingungen zu Fuß, per Pferd oder auf dem Wasser, selten in einem Sanitätsfahrzeug. Und das Hospital ist nicht nur für die Gemeinde San Carlos zuständig, sondern für die gesamte Provinz Rio San Juan mit ca. 125 000 Einwohnern.

Noch schwieriger ist es mit der adäquaten Versorgung chronisch Kranker, insbesondere von Patienten, die an der Zuckerkrankheit oder an Bluthochdruck leiden. Bei mangelhafter apparativer Ausrüstung besteht hier eine chronische Unterversorgung.

Aus diesem Grunde hat sich die Leiterin der ambulanten Gesundheitsversorgung Maria Romero Velásquez mit einem Projektantrag an uns gewandt, mit dem folgende Ziele erreicht werden sollen:
- die Zuckererkrankung früher zu erkennen,
- die Therapie durch regelmäßige Kontrollen zu optimieren,
- damit Komplikationen, Krisensituationen, Krankenhausaufenthalte und unnötige Kosten für die Familien zu vermeiden;
- die Gesundheitserziehung zu intensivieren,
- um die Sterblichkeitsrate zu senken und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Um dieses zu verwirklichen sollen 20 Grundausrüstungen zur Früherkennung und Langzeitüberwachung von Zuckerkranken für die Gesundheitsposten und -zentren angeschafft werden. Sie bestehen aus je einer Personenwaage,einem Blutdruckmessgerät, Schulungsmaterial, einem elektronischen Blutzucker-Messgerät und zugehörigem Verbrauchsmaterial. Für die zwanzig Ausrüstungspakete wurde eine Summe von 6440.- USD beantragt.

Dieser Projektantrag ist derzeit einer von 15 weiteren Anträgen, die an die Stadt Erlangen und den Städtepartnerschaftsverein gestellt wurden. Mit seinem Umfang übersteigt er deutlich unsere finanziellen Möglichkeiten. Da es sich aber um eine sehr sinnvolle Unterstützung im Gesundheitsbereich handelt, bitten wir, uns mit Spenden zu unterstützen und bedanken uns im Voraus sehr herzlich im Namen der Menschen in unserer Partnerstadt San Carlos, der Perle am Rio San Juan.

Spenden werden erbeten an: Städtepartnerschaft Erlangen-San Carlos e.V.
IBAN: DE88 7606 9602 0000 0722 65
BIC:  GENODEF 1HSE
Verwendnungszweck: Gesundheitsprojekte

Aufruf als pdf

 

Bericht aus San Carlos zum Projekt "Verbrennungsofen" (2015)

TeoG-Projekt zu Maintenance und Krankenhausmüll

 

Ein Dach für Kinder im Regenwald

Im Regenwald Zentralamerikas erkranken die Menschen häufig an Durchfallerkrankungen. Kinder werden durch anhaltenden Flüssigkeitsverlust bei längeren Durchfällen besonders gefährdet. In der Provinz San Carlos im Süden Nicaraguas ist das einzige Hospital für die Erstbehandlung zu weit entfernt. Den schwer erkrankten Kindern müssen zunächst vor Ort ausreichend Elektrolyte über Trinkflüssigkeiten oder Infusionen zugeführt werden. Zur Verbesserung der Situation wurden von der Gesundheitsbehörde Räume zur Rehydrierung in den Gesundheitszentren oder Gesundheitsposten der Gemeinden  eingerichtet. Krankenschwestern und Helferinnen sind in der Erstversorgung von Durchfallerkrankungen geschult und klären die Eltern  zusätzlich über Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung von Durchfällen auf. Es fehlt aber immer wieder an Ausstattungsgegenständen, wie Gaskochern zum Abkochen von Wasser, sauberem Trinkgeschirr und anderen Materialien, die verbraucht sind oder von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Geldmittel dafür sind kaum vorhanden. Durch wiederholte Besuche in San Carlos kennt der Verein die Notwendigkeit und Dringlichkeit solcher Hilfsprojekte. Bilder von der Scheckübergabe:

 

Ein neues Ultraschallgerätes für das Hospital in San Carlos (2014)

Mit einer Spende konnte ein dringend benötigtes Ultraschallgerät für das Hospital angeschafft werden.

1: Ivan Zuniga (Sinta Managua), Andrea Heine, Wilson Herrera (Siemens Healthcare Zentralamerika), 2: Dr. Sergio Chamorro, 3: Dr. Victor Gómez (Leiter Hospital)

 

Ultraschallkurs für  Dr. Freddy Ruiz Álvarez 2013 in Santa Clara, Kuba

Dr. Ruiz war bis Ende 2013 Leiter aller Gesundheitszentren in der Provinz San Carlos, Anfang 2014 wurde er zum Leiter des Hospitals in San Carlos ernannt. Mit einer Spende konnte ein Ultraschallkurs für ihn ermöglicht werden.

Brief Dr. Ruiz an die MItglieder des Runden Tisches San Carlos und des Städtepartnerschaftvereins Erlangen - San Carlos.

 

Unterstützung der Gesundheitszentren in San Carlos und seiner zugehörenden Region Río San Juan (2013)

Vom Leiter der staatlichen Gesundheitsversorgung in der Region von San Carlos, Dr. Freddy Ruíz Alvares, wurden 4 Projektanträge gestellt und vom Partnerschaftsverein unterstützt:

Anschaffung zweier EKG-Geräte für die beiden Gesundheitszentrum in San Carlos und  Los Chiles in der Region. Auf diese Weise konnte die medizinische Versorgung von knapp 100.00 Menschen in der Region, die bislang nur über ein einziges EKG-Gerät verfügte, gebessert werden. Gespendet wurden für die beiden Geräte 3.036 €.

Kostenübernahme für 1000 Schwangerschaftstests zur Früherkennung und besseren Betreuung der werdenden Mütter in San Carlos und der Region. Spenden: 778,50 €.

Zur Verbesserung der Kindersterblichkeit bei häufigen Durchfallerkrankungen wurden spezielle Einheiten in der Region zur Rehydrierung der Kinder  mit neuen Gaskochern zum Abkochen von Wasser, Kochuntensilien und Trinkgefäßen mit einer Spende von 775 € unterstützt. Frau Claudia Kandler, Geschäftsinhaberin vom Friseur  Haarpracht in Erlangen, hat sich bereit erklärt, den Reinerlös ihres Regenschirm-Verkaufs unter dem Motto "Ein Dach für Kinder im Regenwald" an dieses Projekt zu spenden. Herzlichen Dank!

Für die Reparatur zweier Zahnarztstühle in den Gesundheitszentren San Carlos und Los Chiles wurden 619 € an Spendengeldern eingesetzt. 

Herzlichen Dank an alle Spender dieser Projekte!

 

 Notfalltopf Frida Weiss

 Frieda Weiss, Leiterin der Kooperative Tallercito típico, einer Schneiderwerkstatt in San Miguelito, eine knappe Stunde Busfahrt von San Carlos entfernt, unterstützt bedürftige Menschen in San Miguelito und engagiert sich für die Organisation FUNSAMI. So bat sie  den Partnerschaftsverein um Spenden für einen sogenannten Notfalltopf.

Ende 2013 wurden aus diesem Notfalltopf die Waisen einer Familie, deren Mutter und Vater bei ihrer Arbeit auf dem Feld durch einen schrecklichen Autounfall getötet wurden, mit kleinen Geschenken bedacht (s. obige Bilder). Zusätzlich wurden z.B. für notwendige Medikamente nach der Nieren-Operation einer Patientin die Kosten übernommen, für einen 5- und einen 15-jährigen Jungen mit ausgeprägten Sehstörungen konnten geeignete Brillen bezahlt werden. Vom Gesundheitswesen in Nicaragua können keine besonderen Medikamente oder medizinische Hilfsmittel übernommen werden. mehr..

 

Hospitation von Dr. Sergio Chamorro aus San Carlos in Erlangen (2012)

In der Zeit von April bis Juni 2012 hospitierte der Frauenarzt Dr. Sergio Chamorro vom Hospital in San Carlos in der Universitätsfrauenklinik Erlangen. Mit Unterstützung von Herrn Professor Matthias W. Beckmann konnte er dort eine 3-monatige Weiterbildung in der vorgeburtlichen Ultraschalldiagnostik absolvieren. Sein Aufenthalt wurde von Spenden, die dem Städtepartnerschaftsverein für dieses Projekt zugingen, vom Förderverein der Frauenklinik und vom Corps Onoldia unterstützt. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender!

 

Krankenhaus - Anbau in San Carlos

Das Hospital in San Carlos hat 2012 eine Ambulanz zur Behandlung externer Patienten erhalten. Der Neubau wurde von Geldern der nicaraguanischen Staatsregierung finanziert. Neben den Untersuchungsräumen finden sich in der Ambulanz auch ein Labor und ein Physiotherapiezentrum. Mit einer Spende der Stadt Erlangen über 10.000 € konnte die Physiotherapie mit Geräten ausgestattet werden. Die Deutsche Botschaft in Managua unterstützte einen Antrag des Hospitals in San Carlos mit 15.000 USD für die Anschaffung notwendiger elektrischer Geräte, wie Stromstabilisatoren, ein Laborgerät zur Diagnostik und Monitore für die Anästhesie. Dieser Antrag wurde in Zusammenarbeit mit dem  Runden Tisch San Carlos in Erlangen gestellt.